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Intensiv-Weaningstation

  • Intensiv-Weaningstation
  • Station für außerklinische Beatmung
  • Pneumologische Intensivstation

Auf unserer Intensiv-Weaningstation werden Patienten, die über einen längeren Zeitraum lebenserhaltend-intensivmedizinisch behandelt wurden, von der Langzeitbeatmung entwöhnt.

Im Bereich der Beatmungsmedizin haben wir besondere Kompetenzen aufgebaut.

Auf Grund der besonderen  medizinischen  Ausstattung, der langjährigen Erfahrung und der interdisziplinären Zusammensetzung des Behandlungsteams gelingt es mit großem Einsatz oft, die Patienten vom Beatmungsgerät zu lösen und sie letztendlich wieder ins Leben zu integrieren. Für die intensivmedizinische Behandlung und außerklinische Beatmung stehen insgesamt 16 Bettplätze zur Verfügung.

In der integrierten Station für Außerklinische Beatmung erhalten unsere Patienten nach der Entwöhnung von der Trachealkanüle erst einmal eine weitere nicht-invasive Atmungsunterstützung.

Unsere Intensiv-Weaningstation ist 2015 nach DPG zertifiziert und 2018 re-zertifiziert worden.

  • Ärzte und Pflegefachkräfte, Atmungstherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten sowie Ergotherapeuten, Sozialarbeiter und Psychologen kümmern sich rund um die Uhr gemeinsam an 365 Tagen im Jahr um unsere Patientinnen und Patienten.

Logopäden

Die Langzeitbeatmung und die Anlage einer Trachealkanüle haben großen Einfluss auf den Kopf- und Halsbereich der Patienten. Dies kann unter anderem zu Störungen der Stimmgebung oder der Schluckfunktion führen.

Besonders das Schlucken kann nach einer Langzeitbeatmung schwer fallen. Speisen und Getränke aber auch der eigene Speichel können in die Lunge geraten.

Daher werden alle Patienten bei Aufnahme logopädisch untersucht und bei Bedarf meist täglich behandelt.

Die Behandlung umfasst eine individuell zugeschnittene Mischung von wiederherstellenden, anpassenden und kompensatorischen Maßnahmen. Ziel ist es, eine möglichst vollständige orale Ernährung wieder zu ermöglichen und gleichzeitig maximalen Schutz vor dem Verschlucken zu gewährleisten.

Wir begleiten den Prozess der Entwöhnung von der Trachealkanüle und unterstützen auch atem- und stimmtherapeutisch den Heilungsprozess.

Physio-/Ergotherapie

Unser Therapieteam setzt sich aus Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten sowie Masseuren zusammen und arbeitet in intensivem Kontakt zu Ärzten und Pflegenden. Mit modernen Therapiemethoden unterstützen wir die Patienten bei ihrem Weaning-Programm.

Unsere Ziele sind die Verbesserung von motorischen und sensorischen Fertigkeiten und das Erreichen von bestmöglicher Selbstständigkeit im Alltag, um die Lebensqualität anhaltend zu verbessern.

Psychologen

Bei Bedarf und im Einzelfall stehen Psychologen für die Begleitung und für entlastende Gespräche für unsere Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige zur Verfügung.

Sozialdienst

Der Sozialdienst bietet unseren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen Beratung und Unterstützung bei der Organisation der weiteren Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt an. Dies betrifft die Darstellung verschiedener Versorgungsmodelle, inklusive Finanzierung, Kontaktherstellung zu Institutionen wie Krankenkassen und Pflegediensten sowie notwendige Antragstellungen.

SAZ

Das Schlaf-Atem-Zentrum (SAZ) Bad Ems kümmert sich vor Ort um Beatmungsgeräte, Sauerstoffversorgung und weitere atemtherapeutische Hilfsmittel für unsere Patienten. Die Mitarbeiter des SAZ sind immer ansprechbar und stehen der Klinik und den Patienten zur Seite.

(Das SAZ ist eine Niederlassung der Firma Löwenstein Medical in der Hufeland-Klinik)

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